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25.04.2012

Reisebericht Kenia 2012- Teil 1: Ausflug durch Nairobi

Meine Reise im Januar 2012 führte mich zum ersten Mal nach Ostafrika- besser gesagt nach Kenia. Freunde und Verwandte hatten mich gewarnt als Frau alleine nach Ostafrika zu reisen, ich hatte aber alles perfekt geplant und dementsprechend berechtigterweise diesbezüglich auch keine Bedenken.
 
Ich ließ mich am Flughafen von Nairobi von „Nairobi Excursions“ abholen- das hatte ich vorher über das Internet gebucht. In der Ankunftshalle empfing mich dann mein persönlicher Tourguide „Steven“ der mit mir einen Halbtagesausflug durch Nairobi unternahm. Steven war sehr freundlich, erzählte mir viel über seine Heimatstadt Nairobi, Kenia und sein eigenes Leben und kurvte mit mir in halsbrecherischem Tempo durch die morgendliche „Rush Hour“ Nairobis.

Nairobi Giraffe CentreZuerst fuhren wir zum „Giraffe Centre“, welches etwas außerhalb der Innenstadt Nairobis im berühmten Nobelvorort „Karen“ gelegen ist. Da das Centre erst um 9h00 öffnete, fuhren wir noch eine Weile durch den wunderschön gelegenen Vorort Karen, der unbeschreiblich tropisch und grün war. Überall blühten die farbenprächtigen Bougainvilla-Bäume in pink und lila-Tönen. Ein wahrer Genuss für meine Sinne, da ich aus dem grauen und tristen deutschen Winter nach Kenia reiste.

Am Giraffe Centre angekommen gingen wir direkt zu den vom Aussterben bedrohten Rothschild-Giraffen, die dort in einem riesigen Freigehege gehalten werden. Es gibt einen auf Stelzen gebauten Aussichtspunkt an den die Giraffen so nah herankommen, dass man sie füttern und sogar streicheln kann- ein tolles Erlebnis! Zudem hielt ein Ranger einen interessanten ca. 20-minütigen Vortrag über die verschiedenen in Kenia vorkommenden Giraffen-Arten.

Nairobi Elephant SanctuaryDer nächste Stopp unserer Tour war das „David Sheldrick Baby Elephant Sanctuary“ wo man sich liebevoll um verwaiste sowie misshandelte Elefantenbabys kümmert. Während der einstündigen Vorführung zeigte man uns 2 Gruppen von Elefantenbabys, die zum Teil erst 3 Monate alt waren und deren Eltern in den meisten Fällen von Wilderern in den diversen National Parks des Landes getötet wurden. Die Elefanten werden von ihren Pflegern mit der Hand groß gezogen und im Alter von ca. 3 Jahren wieder in die Freiheit (den Tsavo National Park) entlassen. Auch hier kamen die Tiere so nah zu den Besuchern, Elephant Sancuary IIdass man sie sogar streicheln konnte. Da diese Vorführung nur einmal täglich angeboten wird, war der Besucheransturm entsprechend groß. Man muss aber sagen, dass es sich auch bei diesem privat aus Spenden finanzierten Hilfsprojekt um ein ganz tolles Erlebnis handelte. Es war eine wahre Freude den Elefantenbabys beim Trinken, Spielen und Toben zuzusehen.

Nairobi Elephant SanctuaryWeiter ging es dann zum “Karen Blixen Museum”- welches sich ebenfalls in dem nach ihr benannten Vorort „Karen“ befand. Hier lebte die berühmte Schriftstellerin viele Jahre, bevor sie nach Dänemark zurückkehrte. Auf ihrem autobiografischen Roman basiert der mehrfach Oscar-prämierte Film „Jenseits von Afrika“. Im ehemaligen Haus der Baronin Blixen findet man viele ihrer Privatgegenstände sowie auch viele Requisiten aus der berühmten Hollywood-Produktion. Das Museum liegt auf einem herrlichen Anwesen am Fuße der wunderschönen Ngong-Berge. Das Museum ist sicherlich nicht nur für Fans des Filmes unbedingt einen Besuch wert.

Der letzte Stopp unserer Tour war das „Kazuri“ Projekt, wo handgearbeitete Perlen und Tonwaren hergestellt werden. Man führte mich von einem Produktionsschritt zum nächsten und erklärte mir, dass dieses Projekt zur Armutsbekämpfung sehr vielen Frauen eine neue Einkommensquelle eröffnet hat. Kazuri genießt weltweit einen sehr guten Ruf und die Perlen sowie die fertigen Ketten werden nicht nur bei Harrods in London, sondern auch in 2 Geschäften in Deutschland (zu sehr viel höheren Preisen) vertrieben. Natürlich wurden in dem angrenzenden kleinen Laden auch viele der handgefertigten Stücke zu einem realistischen Preis zum Verkauf angeboten.

Um 15 Uhr setze mich mein Privattourguide Steven dann bei meinem „Hotel Boulevard“ in der Innenstadt Nairobis ab. Ich fand, er hatte hervorragende Arbeit als Reiseleiter geleistet und mir einen sehr positiven ersten Eindruck von Kenia vermittelt- und auf den kommt es ja bekanntlich bei einer Reise auch an…
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