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25.04.2012

Reisebericht Kenia 2012 – Teil 3: Abenteuer Masai Mara!

Am heutigen Tag lag eine lange Fahrtstrecke von Naivasha bis zur Masai Mara vor uns. Die ersten 150km legten wir bis Mittag recht zügig zurück und nahmen in der Nähe des Ortes Narok unser Lunch ein. Zwischendurch hielten wir in Naivasha und an einem Souvenirshop um Besorgungen zu machen.
 
Von Narok aus führte eine sehr schlechte Schotterpiste bis zur Masai Mara. Wir brauchten für die rund 70km lange Strecke ca. dreieinhalb Stunden (!) und das obwohl Trockenzeit war und die Piste in einem laut Aussage der Guides vernünftigen Zustand. Da diese Tour das ganze Jahr hindurch stattfindet, also auch in der großen Regenzeit von März bis Mai, kommt es in dieser Zeit häufig vor, dass selbst der geländegängige Safari Truck steckenbleibt- dann hilft nichts anderes als dass alle mit anpacken und den Truck mit Schaufeln wieder freigraben. Das kommt laut den Guides übrigens während dieser Zeit auch häufig innerhalb des Parks vor. Ich würde nicht nur aufgrund dieser Tatsache dringend davon abraten, diese Tour in der Regenzeit zu machen. Weitere Nachteile sind, dass man oft im Zelt durchnässt wird und dass viele Moskitos aktiv sind, was dazu führt, dass die Malaria-Gefahr noch höher ist.

Von Narok aus durchquerten wir das Land der Masai. Dieser Stamm lebt vorwiegend noch traditionell in Rundhütten und pflegt nach wie vor Traditionen und Gebräuche. Je näher man an kleinere Orte kam, desto westlicher wurden die Hütten und viele der Kinder  trugen Schuluniformen, gingen also zur Schule. Überall wurde uns freundlich zugewunken. Je näher wir zur Masai Mara kamen, desto mehr konnte man die Herden der Masai neben Wildtieren wie Zebras oder Antilopen weiden sehen. Ein sehr interessantes Bild… Die Rinder- sowie Schafherden der Masai schützt der Stamm jeweils mit einem Kral der durch Dornengestrüpp abgezäunt ist.

Gegen 17 Uhr erreichten wir unser „River View Camp“ das über einfache Hütten mit eigenem Bad verfügte. Auch hier buchte der Großteil unserer Gruppe ein Upgrade auf die Hütten (80 US-$ für 3 Übernachtungen). Da auch die Masai Mara nicht umzäunt ist und uns nur ein kleiner Fluss von dem National Park trennte, war es uns sicherer, in den einfachen Hütten des River View Camp zu übernachten obwohl wir mehrere Wächter hatten, die den Campingplatz und das restliche Camp vor wilden Tieren bewachten. Diese gehörten alle zum Stamm der Masai und waren mit Stöcken und Speer bewaffnet, trugen die traditionelle Tracht (rote Masai Decke und traditioneller Schmuck) und besaßen zu unserer Verwunderung jeder ein Mobiltelefon…

Massai DanceAm nächsten Nachmittag stand der optionale Besuch eines Masai Dorfes auf dem Programm. Nach einer halben Stunde Fahrt in Richtung der westlichen Masai Mara erreichten wir das Dorf. Wir mussten 35 US-$ Eintritt bezahlen und wurden dann von den traditionell gekleideten Masai mit Tänzen empfangen. Zudem zeigte man uns, wie man mit Stöcken und ein wenig trockenem Gras Feuer macht und wie eine Masai Hütte von innen aussieht. In dem Dorf lebten 3 Familien mit ihren Kindern und ihrem Vieh. Uns wurde viel von der Masai Kultur vermittelt und wir hatten den Eindruck, dass man zumindest in diesem Dorf am Rande des Masai Mara National Parks noch nach den alten Traditionen und Bräuchen lebt, obwohl aber einige der Masai Kinder auch die Schule besuchten und natürlich auch hier jeder der stolzen Masai Krieger ein Handy besaß. Am Ende des Rundgangs wartete ein von den Masai-Frauen errichteter Souvenirshop auf uns. Die Preise für die Souvenirs waren jedoch –wie bereits der Eintritt in das Dorf- extrem hoch.

Nach diesem interessanten Besuch ging es weiter in den westlichen Teil der Masai Mara, bei dem wir einige Vertreter der Big 5 sowie viele weitere Wildtiere zu Gesicht bekamen. Nach unserer Rückkehr ins Camp gegen 19h00 wartete schon das von unserem Koch Noah zubereitete Abendessen auf uns.

Masai Mara CheetahDer nächste Tag stand ganz im Zeichen mehrerer Tierbeobachtungen in der riesigen Masai Mara. Bereits um 6h00 standen wir auf und starteten gegen 7 zu unserer ersten Pirschfahrt durch den Park. Gegen 11h00 kehrten wir zurück und hatten bis gegen 16 Uhr Freizeit  als der nächste und damit letzte Game Drive in der Masai Mara auf unserem Programm stand. Auch dieses Mal sahen wir wieder viele verschiedene Tiere und wurden von der atemberaubenden Landschaft in ihren Bann gezogen.
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